Willkommen zu Spiritualität im Alltag

Wortwolke„Spiritualität“ – für manche ein ungeliebter Begriff aus der esoterischen Ecke – für andere ein Sehnsuchtswort.  Die Akteure von „SiA“ verstehen Spiritualitität einfach als „Freude an Gott“ – und wie gut ist es, diese Freude im Alltag zu erleben.

„SiA“ ist ein geistlicher Übungsweg. Er bietet Raum, Alltagserfahrungen miteinander zu teilen, sie mit biblischen Texten ins Gespräch zu bringen und einen alltagstauglichen Glauben einzuüben.

Über „SiA“ kann man vieles sagen. Wir laden Sie ein, „SiA“ praktisch und persönlich zu erleben – im Rahmen eines Schnupper-Abends – eines Seminartages zum Kennenlernen – eines Wochenendtrainings. Sprechen Sie uns an.

Bei SiA geht es darum, sich in einem Erfahrungslernen eine geistliche Kompetenz anzueignen. Mit Hilfe der sieben liturgischen Die sieben SchritteSchritte kann eine geistliche Vertiefung der persönlichen Erfahrungen sowie das Getragen-sein in einer Gemeinschaft erlebt werden. Es ist eine Art „empowerment“. Das „Priestertum der Getauften“ wird erfahren und gelebt.

SiA wird deshalb nicht von einer Pfarrerin / einem Pfarrer allein als Projekt initiiert und geleitet; es braucht ein Paar bzw. eine Kleingruppe aus Gemeindegliedern und Theologe / Theologin. Schon darin zeigt sich, dass es um eine gegenseitige Ergänzung der Gaben in einer Lern-Gemeinschaft geht.

SiA ist sowohl für Menschen geeignet, die schon lange in einer Gemeinde aktiv sind, als auch für solche, die auf der Suche nach Gott und Glaubenserfahrungen sind und nur wenig oder keine Vorerfahrungen mit Kirche und Gemeinde mitbringen.

Aufbau des Projekts

Um die sieben Schritte zu erlernen und zu erleben, trifft sich eine feste Gruppe an 10-12 Abenden. Nach und nach werden die sieben Schritte sowie die mit ihr verbundenen theologischen Themen erlebt, besprochen und diskutiert. Die Gruppe, die die Liturgie der sieben Schritte erlernt, tut dies auch, um sie am Ende selber leiten zu können – ab dem 8. Abend bereiten die Teilnehmenden die Liturgie selbst vor und führen sie eigenständig durch.
Das ist der Mehrwert gegenüber traditionellen Glaubenskursen: dass man nicht nur Wissen vermittelt bekommt, sondern geistliches Handeln in Gemeinschaft einübt. Dabei wird der ganze Menschen angesprochen: sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen. Dies wirkt dann weit über den Kurs hinaus und verändert die Gemeinde hin zu einer mündigen Gemeinschaft. Auch die Gottesdienstpraxis einer Gemeinde kann sich infolge der gemachten Erfahrungen verändern. In einem weiteren Schritt kann es dann auch darum gehen, die Erfahrungen einer Gruppe mit Spiritualität im Alltag an eine neue Großgruppe weiterzugeben. So weitet sich der Wirkungskreis von SiA.

Titel

Foto: Bernd Liebert, www.playart.de – Gestaltung: www.dreigestalten.de

Rückmeldungen aus mehr als 100 Kirchengemeinden, die Spiritualität im Alltag durchgeführt haben, spiegeln die Wirkungen: Ermutigung für mündige Christen in ihrem alltäglichen Leben; wachere Teilnahme am Gemeindeleben; wachsendes Selbst- und Gottesbewusstsein; tragende Gemeinschaft und Verantwortung für die Welt; die Kirchengemeinde wird bereichert durch Menschen, die entscheidungsfreudiger und kompetenter mitsprechen.

Spiritualität im Alltag ist einer der vom EKD-Projekt „Erwachsen glauben“ empfohlenen Kurse zum Glauben (vgl. www.kurse-zum-glauben.de).